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Basteln, Recycling und Wertschätzung

Basteln, Recycling und Wertschätzung

Da wir im Wohnzimmer nun Parkett statt Teppich haben, musste ich mir überlegen, wie ich das am einfachsten sauber halte. Staubsauger kommt ja eher nicht mehr infrage und ein einfacher Besen - der wirbelt irgendwie immer mehr Staub auf, als dass er kehrt. Ich hab also immer wieder überlegt und getüftelt und rumprobiert, über einige Wochen hinweg. Dass es der Wischer sein wird, war schnell klar: Erstens habe ich den bereits, zweitens wird damit dank der Gelenkführung der Staub eben nicht aufgewirbelt, sondern schön zusammengekehrt.
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Gedanken zu Lilith

Gerade zum Weltfrauentag ein Göttinnenbeitrag. Und dann noch über Lilith - dieser Zufall geht mir gerade auf, als ich das Datum tippe. Womit ich schon direkt im Thema bin. Bekanntermaßen war Lilith die erste Frau Adams. Der Legende nach weigerte diese sich, beim Sex unten zu liegen, worauf hin Adam sich bei Gott beschwerte und eine fügsamere Gespielin haben wollte. So wurde Lilith zum Teufel gejagt - also zumindest aus dem Paradies vertrieben - und das domestizierte Weibchen Eva betrat die Bühne des biblischen Schöpfungsmythos.
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Jahresorakel als Aspektarbeit

Auch für 2017 soll es bei mir ein Jahresorakel geben. Im letzten Jahr hatte ich sehr viele Themen auf meiner Landkarte, was dazu geführt hatte, dass ich einen Teil davon gar nicht richtig bearbeiten konnte. Ich habe gelernt: Mehr als 13 Positionen sollten es nicht sein, wenn wirklich ernsthaft damit gearbeitet werden soll. Diesmal habe ich darauf geachtet, die Positionen mit Aspekten meiner Persönlichkeit zu benennen: Welche “Rollen” spiele ich in meinem Leben?
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Medizinrad - Erdrad

Medizinrad - Erdrad

Was macht man mit dem Medizinrad? Wie arbeitest du eigentlich damit? Was genau bedeutet es? Wozu ist das gut? - Solche und ähnliche Fragen habe ich in letzter Zeit oft genug gehört, dass ich dazu noch einen kleinen Beitrag schreiben will. Wozu ist das Medizinrad gut? Ganz banal: es ist eine schöne Dekoration für meinen Altar. Mich fasziniert die Form und ich merke immer wieder, dass es eine wohltuende Wirkung auf mich hat.
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Jahresorakel als Landkarte

Nachdem ich drei Jahre ausgesetzt habe, ist es mal wieder Zeit für ein Jahresorakel. Wobei mir der Begriff so nicht (mehr) ganz passend erscheint. Besser gefällt mir “Landkarte”. Ein Orakel zeigt ja nicht unumstößlich, was so und nicht anders passieren wird, sondern es deckt bestimmte Tendenzen auf, gibt Hinweise, wo Schwierigkeiten auftauchen können. Meist reicht es schon aus zu wissen, dass man sich z.B. beim bevorstehenden Hausbau nicht zu sehr auf andere (wie z.
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Jahresorakel mit Runen

Jahresorakel mit Runen

Samhain naht - und damit die traditionelle Zeit des Orakelns. Einige wissen sicher, dass ich gerne ein Jahresorakel mache und eins davon möchte ich hier vorstellen. Du brauchst dazu ein Blatt Papier, um die Vorlage aufzumalen und deine Runen. Du siehst, es ist gar nicht schwierig: Ein großer Kreis in zwölf Stücke geteilt, außen die Beschriftung von I bis XII und in der Mitte ein kleiner Kreis. Fertig. Die Sektoren beziehen sich dabei nicht auf die Monate (das wäre ja einfach), sondern auf bestimmte Aspekte:
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Dornröschen

(Dieser Artikel wurde in der Ausgabe 46 (pdf) des Schlangengesangs veröffentlicht) Es war einmal ein Königreich, dort lebten alle Menschen glücklich und zufrieden. Alle trugen ihren Teil zum Leben in der Gemeinschaft bei: Indem sie Felder bestellten, Schafe hüteten, einander beim Hausbau halfen - so wie sie alles zusammen machten. Es war von allem immer genug für alle da. Mangel gab es nicht, da es auch kein Geld und keinen Handel gab.
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Uzume

Der Mythos um Uzume lässt sich schnell erzählen: Es war einmal eine japanische Sonnengöttin - eher die japanische Sonnengöttin - namens Amaterasu. Die hat sich mit ihren Götterbrüdern ziemlich gestritten, woraufhin sich Amaterasu beleidigt, gekränkt, verärgert in eine Höhle zurückgezogen hat. Das war insofern blöd, da mit ihr auch die Sonne von der Bildfläche verschwunden war. Nicht nur die Menschen, auch die Gottheiten reagierten darauf teils wütend, teils besorgt wegen dem Ausbleiben der Ernte.
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Die Göttin - das Göttliche - der Gott

Ja was denn nun? Mir ist es wie vermutlich sehr vielen in unseren Breitengraden ergangen: Von klein auf hatte ich gelernt, dass es Gott gibt. Also: einen. Und der ist - selbstverständlich, natürlich - männlich. Warum es so eifersüchtig heißt, dass man keine anderen Götter haben soll neben ihm, war mir ebenfalls von klein auf schleierhaft - schließlich gibt es doch gar keine anderen Götter? Nun, das stimmt - und gleichzeitig stimmt es nicht.
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Holle

Es woramol a Fraa, dey hod zwaa Madli ghobd. Eichndli blous aans, des annere woa vo iam zweidn Moo, oba der issara aa gschdorm, woscheinli, walls imma su biesgurad woa. Jednfalls hods im hald vaschbrochn, dass af sei Glanne aa mid obachdbassd, sunsd hädda eh ka Rou ned gehm. Ez woa des domols ja alles ned su afach wey ba uns heid, wousd afs Sozialamd geysd, dou wennsd nix ghobd hosd nou hosd hald nix ghobd.
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