Baggwahn

Baggwahn

Es ist wieder Baggwahn-Zeit. Auch in diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, nicht mehr so viel zu backen und doch ist der Teller wieder voll geworden: Auf drei Uhr die klassischen Vanillekipferl; heuer im Doppelpack mit einer Variante aus der Presse. Der Teig ist derselbe. Darunter Honigkuchen-Herzen mit Marmelade gefüllt, rechts daneben Schoko-Nuss-Blezzli mit Nusscreme-Füllung. Dazwischen ein Häufchen (weiße) Restschoggi, hier mit Cashewkernen.

Links daneben Nuss"Sterne” mit Nougatfüllung. darunter nussige 1-2-3 mit Marmeladenfüllung. Links daneben Resteschoggi mit Blezzlikrümel (also gleich doppelte Resteverwertung). Wieder 1-2-3, hier mit diversen Mehlsorten und Marmeladenfüllung. Nochmal Resteschoggi mit Sonnenblumenkernen und Haferflocken. Es folgt die zweite Ladung der vorigen 1-2-3, jedoch mit einer anderen Marmelade gefüllt. Rechts daneben ein Dattellebkuchen. In der Mitte eine Art “Nuss-Florentiner” - Ich hab dafür einfach nur den Boden der Nussecken weggelassen und die Unterseite schoggiladisiert. Links daneben Zimtkringel.

Darüber nochmal Dattellebkuchen, jetzt mit Zartbitter-Umhüllung und damit vegan. Letzteres trifft auf meinen Lieblings-1-2-3-Teig von Natur aus zu - Butter habe ich schon vor Jahren durch Margarine ersetzt.

Über dem Lebkuchen Schoggi-Walnuss-Taler, daneben Nougatbissen, die jedes Jahr dabei sind. Rechts darunter Kaffeeblezzli mit Nusscreme-Füllung, die hauptsächlich aus Kaffee und Zucker bestehen. Merke: Instant-Kaffeepulver vorsichtig dosieren!

Darunter Cashew-Törtchen mit Cashew-Dattelcreme-Füllung, rechts daneben Nougatstangen mit Nougatfüllung - ebenfalls Klassiker, ohne die ich auf Arbeit keinesfalls erscheinen darf! Darüber Walnussblezzli mit Nougat-Nuss-Füllung. Erst am nächsten Tag ist mir aufgefallen, dass da eigentlich eine halbe Walnuss obendrauf gehört. Nunja, die schmecken auch so :)

Somit wurden es immerhin 16 Sorten plus drei Variationen “Resthaffli” - ach und eine Katze hab ich noch gebacken, die hats aber aufs Bild nicht mehr geschafft. Das ist eine gut handtellergroße Ausstechform, die ich mit einem Gewürz-Rührteig gebacken und am Ende schoggiladisiert habe.

Direkt was ganz Neues (außer dem unsichtbaren Katzenküchelchen) war heuer nicht dabei, dafür gabs die eine oder andere Abwandlung für alte Bekannte. Die Verteilung vegan und nicht-vegan ist ungefähr Halbe-Halbe und wirklich keine Hexerei. Mürbteig braucht kein Ei, echt nicht. Butter (Mega-CO2-Produzentin!) lässt sich durch Margarine ersetzen. Geschmacksvariationen ergeben sich durch Zimt, Kakao, Kaffee, Vanille, Zitrone, Orange. Mehl lässt sich mit verschiedenen Sorten und/oder Zugabe von gemahlenen Nüssen, Mandeln, Kernen, etc. abwandeln. Die fertigen Blezzli mit unterschiedlichen Marmeladesorten füllen oder mit Nusscreme, Dattelcreme - auch hier gibts unendliche Möglichkeiten. Einfach mal ausprobieren!

Für die Zimtkringel hab ich einen 1-2-3-Teig gemacht (100 g Zucker, 200 g Margarine, 300 g Mehl) und ausgerollt. Als Füllung ein wenig (!) Birnenmarmelade mit viel Zucker und Zimt vermischen und die Masse gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen. Dazu brauchts übrigens keine extra Winkelpalette - ein stinknormaler Tortenheber/Kuchenschaufel erfüllt den Zweck voll und ganz. Vorm Aufrollen noch ein bisschen Zimt-Zucker drüber, alles aufgerollt und kühl gestellt. In gleichmäßige Scheiben schneiden (ca. sieben Millimeter) und etwa zehn Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze backen.

Machts nach, probiert eure eigenen Variationen und Kreationen - ich freu mich über Kommentare! Habt eine wundervolle Adventszeit, genießt Blezzli und Glühwein. Und all die guten Sachen, die es in dieser Jahreszeit sonst noch gibt!