Vorleger

Vorleger

Aus alten Tshirts hab ich schon viele Vorleger-Teppiche gehäkelt. Die meisten davon rund, bzw. achteckig. Diesmal sollte es ein rechteckiger sein, bei dem ich viele kleine Reste verarbeiten wollte. Das ist mir sehr gut gelungen, wie ich finde. Bei den kleinen Vierecken habe ich das andere “Garn” jeweils mitlaufen lassen, das des Vierecks auf der nächsten Reihe einfach wieder aufgefasst.

Wie werden alte T-Shirts (oder generell Jersey-Reste) zu Garn?

Ich schneide zuerst die Nähte und Säume knappkantig ab. Diese Skelettreste werden bei mir in Stücke zerschnitten (geht mit dem Rollschneider sehr schnell) und finden als Füllung für Bodenkissen, Häkelfiguren, etc. ebenfalls noch Verwendung.

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Halsbündchen mit sauberer Naht

Es gibt das sogenannte "Streberbündchen", das bewirkt, dass der rückwärtige Halsausschnitt bei T-Shirts oder allgemein Oberteilen sauber und ordentlich aussieht. Anders als z.B. bei Ärmelbündchen ist diese Naht auf dem Kleiderbügel oder beim Zusammenfalten sichtbar. Daher der Name "Streberbündchen". Aber wie kommt man auf die Idee, bei einer Naht nochmal zusätzlich einen Stoffstreifen einzunähen, der das Ganze noch dicker und wulstiger macht?

Ich hab da eine andere Methode, die ich hier kurz vorstellen will. Das ist keine ausführliche Anleitung für Anfänger:innen - die würden allerdings auch nicht unbedingt auf die Idee kommen, Streberbündchen zu nähen ;-)

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Eskaliert: Baggwahn 2025

Alle Jahre wieder beschließe ich, diesmal nicht so viel zu backen. Heuer kam noch hinzu, dass ich gesundheitlich etwas angeschlagen war/bin. Und trotzdem isses wieder eskaliert. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Statt der geplanten elf Sorten war der Teller am Ende mit insgesamt zwanzig Sorten gut befüllt.

Ich fang oben an mit den Zimtschnecken (vegan/nussfrei), Restli (vegan - da war Teig bei den Nussecken übrig), Nussblezzli mit Nougatfüllung, die vier mit Puderzucker (alle v) sind zwei Mal Nussblezzli mit zwei verschiedenene Marmeladenfüllungen, Orangeat- und Zitronatblezzli mit jeweils unterschiedlichen MF.

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Zafu-Nähanleitung

Ein Zafu ist ein Meditationskissen oder anders gesagt: ein rundes Bodenkissen. Außerdem ist es eine hervorragende Möglichkeit, Stoffschnippsel unterzubringen. Mein erstes Zafu habe ich völlig frei Schnauze gemacht: Kreis, Kreis, dazwischen ein eingekräuselter Rand mit überlappenden Enden (Hotelverschluss), so dass immer wieder Stoffrestchen nachgefüllt werden können. Das war irgendwann kurz vorm Platzen, so dass ez Zeit für ein neues, etwas größeres wurde. Hier ist meine Anleitung dazu.

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Kumihimo - ich hab den Dreh raus

Bunte Bänder auf der Scheibe knüpfen – das ist Kumihimo. Zeichnungen und Beschreibungen, die zunächst sehr verwirrend aussehen, sind eigentlich ganz einfach – wenn man das Prinzip kapiert hat. Ich erklär in diesem Beitrag:

  • wie man die Scheibe bastelt
  • wie richtig aufgefädelt wird
  • wie geknüpft wird

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Basteln, Recycling und Wertschätzung

Wischmop

Da wir im Wohnzimmer nun Parkett statt Teppich haben, musste ich mir überlegen, wie ich das am einfachsten sauber halte. Staubsauger kommt ja eher nicht mehr infrage und ein einfacher Besen - der wirbelt irgendwie immer mehr Staub auf, als dass er kehrt.

Ich hab also immer wieder überlegt und getüftelt und rumprobiert, über einige Wochen hinweg. Dass es der Wischer sein wird, war schnell klar: Erstens habe ich den bereits, zweitens wird damit dank der Gelenkführung der Staub eben nicht aufgewirbelt, sondern schön zusammengekehrt. Der “Wischlappen”, der dabei war, hat schon mal nicht soo schlecht funktioniert (auf dem Trocknen - mir gehts ja vorrangig ums Rauskehren), aber wirklich gut ist anders. Ich hab einige Materialien durchprobiert, bis ich die Idee hatte: Tshirt-“Garn”!

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Handarbeit - Kunst - Magie

Handarbeiten hat mir schon immer großen Spaß gemacht. Ich habe meine Mutter genötigt, mir Stricken und Häkeln beizubringen, lange bevor wir dies in der Schule lernen sollten. Als Teenie habe ich mir Röcke, Kleider, Jacken, Overalls genäht - anfangs mit Hilfe und unter Anleitung meiner Mutter, bald dann selbstständig. Ich hab schon oft und viel beim Handarbeiten geflucht und geheult und das jeweilige Arbeitsstück ins nächste Eck gefeuert. Aber früher oder später hab ich alles zu Ende gebracht - oder wenigstens wieder aufgetrennt :)

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